Im Fokus: Lebenslanges Lernen

In der heutigen Zeit sind fast alle Berufszweige einer permanenten Neu- und Weiterentwicklung unterworfen. Wissen verdoppelt sich oft innerhalb von 2 bis 4 Jahren. Für Menschen, die sich im ihrem Beruf behaupten wollen, bedeutet dies eine ständige Bereitschaft zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung. Neben der Vermittlung von rein fachgebundenem bzw. akademischem Wissen, gehört auch die Fähigkeit, kreativ, flexibel und systemübergreifend zu denken. Das Wissen muss so vermittelt werden, dass neben dem geforderten Praxisbezug auch die Fähigkeit zur Problemlösung gesichert wird.

Das ökologische Gesetz des Lernens bringt zum Ausdruck, dass eine Spezies nur dann überleben kann, wenn ihre Lerngeschwindigkeit gleich oder größer ist als die Änderungsgeschwindigkeit des Umfelds. Durch die zunehmende Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft, unterliegen Unternehmen und jeder persönlich einem deutlich schnelleren Veränderungsprozess, der uns in allen Bereich insbesondere bei der Weiterbildung fordert. Ohne näher auf die spezifischen Aussagen eingehen zu wollen, wird jedoch deutlich, dass technologische, demographische, strukturelle und marktbezogene Veränderungen so gravierend sind, dass neue Anforderungen an die Qualifizierungsfähigkeit von Unternehmen, Führungskräften und Mitarbeitern gewährleistet werden müssen.

Weiterbildung wird zu einer Muss-Investition
Nimmt man den Begriff des Lebenslanges Lernens, dann wird Weiterbildung immer mehr zu einer Muss-Investition, die das Überleben des Unternehmens in der Zukunft sicherstellt. Grundsätzlich werden Weiterbildungen als eine Investition betrachtet, vorrangig natürlich in den einzelnen Mitarbeiter, aber letztendlich doch in das eigene Unternehmen. Durch Weiterbildungsmaßnahmen, qualifizieren sich Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen weiter. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten können nahtlos in der täglichen Praxis angewendet werden.

Durch das berufsbegleitende Studienangebot der Hochschule Hof mit der VWA Bayern können Arbeitsnehmer parallel zum Beruf die notwendigen Qualifikationen erwerben und sich fit machen für den digitalen Wandel in ihrem Unternehmen.

Fazit:
Je mehr ein Unternehmen also in die Mitarbeiter investiert, umso mehr investiert das Unternehmen in seine unternehmerische Zukunft.

Josef Vogl,
Hauptgeschäftsführer der VWA Ostbayern
(www.vwa-ostbayern.de)

Lebenslanges Lernen

Ergänzung:
Für 39 Prozent aller Studenten ist das Thema „Weiterbildung“ ein sehr entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Studien wie „Managing tomorrows people“ zufolge sind Training und Entwicklung höchst bewerteter Benefit, und die Generation Y sagt zu 98 Prozent, dass Mentoring und Coaching für die persönliche Entwicklung bedeutsam ist.

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