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FÖRDER- UND FINAN­ZIERUNGS­MÖGLICHKEITEN FÜR IHR BERUFSBEGLEITENDES STUDIUM

FÖRDER- UND FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

Bei einem berufs­begleiten­den Studium haben Sie den Vor­teil, dass Sie weiter­hin Ein­kommen be­ziehen. Dennoch fallen Studien­gebühren an, die man in die persön­liche Budget­planung ein­be­ziehen muss.

Die gute Nach­richt: Es gibt jede Menge Unter­stützung, Förder- und Fin­anzierungs­mö­glich­keiten z.B. vom Bund und von den Ländern. Auf dieser Seite haben wir Ihnen einige Empfeh­lungen und Links zu­sammen­gestellt.

Einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union erhalten Sie auch in der Förderdatenbank des Bundes unter www.foerderdatenbank.de

DAS AUFSTIEGSSTIPENDIUM
FÜR STUDIERENDE MIT
BERUFSERFAHRUNG

Das Aufstiegsstipendium des Bundes­ministeriums für Bil­dung und For­schung ist inte­ressant für engagierte Fach­kräfte mit Berufs­ausbildung, die nach mehr­jähriger Erfahrung in der Praxis ein Hoch­schul­studium anstreben oder schon begonnen haben. Die Förderung ist sowohl für ein Voll­zeit­studium als auch für ein berufs­begleitendes Studium möglich und als Pauschale einkommens­unabhängig. Die Bewerbung ist bereits vor Beginn eines Studiums möglich, Studierende können sich bis zum Ende des zweiten Semesters bewerben.

Altersgrenzen gibt es keine. Der Förder­betrag beträgt 735 EUR monatlich für ein Vollzeitstudium und 2.400 EUR jährlich für ein berufsbegleitendes Studium.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung www.bmbf.de oder bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung www.aufstiegsstipendium.de

DIE BILDUNGSPRÄMIE DES
BUNDESMINISTERIUMS FÜR
BILDUNG UND FORSCHUNG

Mit dem seit Ende 2008 erfol­greich lauf­enden Pro­gramm Bildungs­prämie unter­stützt das Bundes­ministerium für Bild­ung und For­schung (BMBF) indi­vidu­elle beruf­liche Weiter­bildungs­maßnahmen. Das Programm wird aus Mitteln des Euro­pä­ischen Sozial­fonds ko­finan­ziert.

Die Bildungsprämie besteht aus zwei Teilen, dem Spar- und dem Prämien­gut­schein. Mit dem Spargutschein können Sie Ihr angespartes Guthaben verwenden, die Arbeitnehmersparzulage bleibt dabei erhalten. Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Staat 50% der Weiter­bil­dungs­kosten bis zu einer Höhe von max. 500 EUR.

Um eine Bildungsprämie zu beantragen darf das jährlich zu versteuernde Ein­kommen maximal 20.000 EUR betragen und man muss mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sein. Weitere In­for­mationen erhalten Sie beim Bundes­mi­nis­te­riums für Bildung und Forschung unter www.bildungspraemie.info

Finanzierung

KFW STUDIENKREDIT

Der KfW- Studienkredit kann für ein grund­ständiges Erst- oder Zweitstudium, für ein Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudium, für einen Master oder eine Promotion beantragt werden. Der Studienkredit ist kombinierbar mit BAfög und mit dem Bildungskredit.

Der KfW-Studienkredit unterstützt Sie während des Studiums mit bis zu 650 EUR im Monat - ohne Kreditsicherheiten und unabhängig vom Einkommen/ Vermögen. Die Altersgrenze geht von 18 bis 44 Jahre.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der KfW-Bankengruppe unter

www.kfw.de

BAYERISCHER
BILDUNGSSCHECK

Der Bayerische Bildungsscheck ist ein Pauschalzuschuss in Höhe von 500 EUR für die individuelle berufliche Weiterbildung im Bereich Digitalisierung. Der Programm wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Sie müssen dafür Ihren Wohnsitz und/oder Arbeitsort in Bayern haben und über 20.000 EUR Bruttojahreseinkommen haben. Die Weiterbildung muss sich mit Themen der Digitalisierung befassen und mindestens 8 Stunden dauern. Alles Weitere erfahren Sie auf der Website.

www.stmas.bayern.de

WEITERBILDUNGSSCHECK
SACHSEN

Der Frei­staat Sachsen und die EU fördern Ihr En­ga­ge­ment mit Zu­schüssen zur beruf­lichen Weiter­bildung. Über den Weiter­bildungs­scheck Sachsen er­halten Sie 60% oder 80% Ihrer Bildungs­kosten zurück­er­stattet. Förder­fähig sind alle beruf­lichen Weiter­bild­ungen, mit denen Sie fest im Sattel sitzen blei­ben oder ein neues Sprung­brett für Ihre Karriere schaffen.

Be­antragen Sie Ihren Weiter­bildungss­check bei der Säch­sischen Auf­bau­bank (SAB). Der Zu­schuss für Ihre Bildungs­kosten wird nach Ihrem erfolg­reichen Weiter­bildungs­abschluss an Sie ausgezahlt.

www.sab.sachsen.de

WEITERBILDUNGSSCHECK
THÜRINGEN

Mit einem »Thüringer Weiter­bildungs­scheck« unter­stützt das Wirtschafts­minis­terium des Landes ab sofort die beruf­liche Quali­fi­zierung der Thüringer Arbeit­nehmer und Arbeit­nehmer­innen. Anders als bisher kann sich ein Be­schäf­tigter mit dem Scheck in­di­vi­duell und un­ab­häng­ig von sei­nem Unter­nehmen weiterbilden.

Die För­derung ist auf 500 Euro pro Jahr begrenzt. An­träge auf die Weiter­bildungs­förderung nimmt die Ge­sell­schaft für Arbeits- und Wirtschafts­förderung (GfAW) entgegen.
 

www.gfaw-thueringen.de

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der Unternehmen planen bis zum Jahr 2023 mehr Zeit für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein.

Quelle:
Hochschul-Bildungs-Report 2020

Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber an

Die Unternehmen in Deutschland wollen den Umfang der Weiterbildung pro Mitarbeiter in den nächsten 5 Jahren um ein Drittel erhöhen und das informelle Lernen am Arbeitsplatz deutlich ausweiten - berichtet der Hochschul-Bildungs-Report 2020 des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft e.V.

Die Unternehmen haben erkannt, dass in der Arbeitswelt künftig neue fachliche und überfachliche Fähigkeiten erforderlich sind. Und dass Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern ein wichtiger Hebel dafür ist, die Belegschaft mit diesen Fähigkeiten auszustatten.

Suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit dem Personalverantwortlichen und schildern Sie Ihr Vorhaben. Viele Arbeitgeber unterstützen das Engagement Ihrer Mitarbeiter und stehen auch einer finanziellen Förderung offen gegenüber.